„Ein guter Pädagoge ist ein guter Lernender“, sagt Paulo Freire und hebt damit die Bedeutung des Lernens hervor. Erziehung und Bildung betreffen zwar immer den einzelnen Menschen als Person, seine Förderung und Entfaltung als ganzer Mensch zielen aber auch auf seine Erziehung zu sozialer Verantwortung für das Gemeinwesen ab. So bewegt sich Pädagogik immer im Spannungsfeld zwischen Individuation und Sozialisation. Erziehung und Bildung wirken sinnstiftend, indem sie Menschen das Handwerkszeug zu ihrer Entwicklung liefern.
Lernen ist dabei kein Vorgang, der mit dem Ende der Schulzeit oder einer abgeschlossenen Ausbildung zum Stillstand kommt. Es begleitet uns ein Leben lang, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es, vertraute Überzeugungen zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Pädagogisches Handeln bedeutet deshalb nicht nur, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, sondern auch, Menschen in ihrer Eigenständigkeit zu stärken, ihre Neugier zu wecken und sie zur verantwortlichen Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermutigen. Aus christlicher Perspektive sind Bildung und Erziehung daher immer auch Ausdruck der Achtung vor der Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen. Aus diesem Grund bietet die Fernstudienstelle auch pädagogische Kurse an. Sie verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit Fragen der pädagogischen Praxis und laden dazu ein, das eigene Denken und Handeln zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
In unserem Programm befinden sich folgende Fortbildungskurse:



