In den Gesellschaften der Industrienationen nimmt der Anteil der alten Menschen gegenüber den jüngeren in einem Maße zu, das es bisher in der Geschichte noch nicht gegeben hat. Das hat politisch – gesellschaftliche Konsequenzen. Über die Vorstellung von Arbeit und Geld muss neu nachgedacht werden, überkommene Vorstellungen von sozialen Rollen sind zu revidieren usw. Gleichzeitig gewinnt das Nachdenken über die individuellen Aspekte des Alterns an Aktualität.
Allerdings, so lange die mittleren Generationen in der Gesellschaft tonangebend sind und Jugendlichkeit, Körperkraft, Leistung, Erfolg die öffentlichen Maßstäbe sind, kommen primär die Verlustseiten des Alterns in den Blick. Aber jede Altersstufe bedeutet Verlust und Gewinn. Es gibt sie, die spezifischen Alterserfahrungen. Auf dem Hintergrund von mancherlei Rückbildung erschließen sich neue Entfaltungs- und Gestaltungskräfte, die der Alterspersönlichkeit ihr besonderes Gepräge geben.
Alter und Tod sind insofern nicht nur Bestandteile des Lebens, sondern auch Voraussetzungen dafür, dass Tiefe und Einmaligkeit des Lebens ganz erfahren und gelebt werden können.
Der Fernkurs besteht aus folgenden Studienbriefen: Gerontologie Wissenschaftliche Zugänge Überwindung von gelernter Hilflosigkeit Entwicklung von Bewältigungskonzepten Management von Problemsituationen Generationen Jugendorientierung auf Kosten der Alten Analyse ökonomischer Ungleichgewichte in der Gesellschaft Häusliche Altenpflege/Pflege im Altenheim Sozialdienst und ehrenamtliche Mitarbeit Altersrealität Altern – Krankheit der Gesellschaft Altersbilder in Wissenschaft, Alltag und Märchen, soziologische Modellvorstellungen Ökonomische und gesundheitliche Situationen Lebensläufe Dem eigenen Leben auf der Spur Der Mensch als Beziehungswesen Individualität als Grundkategorie Lebensgeschichte als Thema Sterben und Tod Leider ist der Kurs zurzeit vergriffen, wir stellen Ihnen gerne das Faksimile (Auflage 1997) als PDF für eine Gebühr von 30 Euro zur Verfügung.
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